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3. Konferenz "Wind im Wald"

29.09.2017

Prof. Dr. Manfred Stock vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigte auf, dass es keine Frage mehr sein dürfte, dass die Menschheit sich in einer festen und ausgemachten Klimakrise befindet. Die Menschheit ist heute aber in der Lage, Klimakrisen zu erkennen als auch darauf zu reagieren. Sicher, Klimawandel hat es schon immer gegeben. Doch damals war die Menschheit halt weder vom Wissensstand noch von der technologischen Entwicklung soweit, darauf reagieren zu können. Heute können wir es, dank eines großen weltumspannenden und funktionierenden Netzwerkes der Wissenschaft. Doch gibt es da so manche, die lieber alles so beibehalten möchten, wie es ist, weil es ihrer Auffassung nach einen Klimawandel nicht gibt und so auch der Einsatz von regenerativen Energieerzeugungsformen unbegründet ist, insbesondere der Einsatz der Windkraft. Egal, ob anderenorts Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden, sei es durch Kriege, Dürren, Umweltkatastrophen, Ressourcenabbau, ständig wechselnder Wetterkapriolen etc. Sie sind der Auffassung, dass die neuen Technologien nicht ausgereift sind, so dass es beim Weiterbetrieb von Kohle- und Atomkraftwerken bleiben sollte. Und blenden die Gefahren, die von Kohle- und Atomkraftwerken ausgehen, einfach aus. Einmal diese nach wie vor unbeherrschbaren Gefahren und Folgen ausgesprochen, besonnen sich alle Teilnehmenden darauf, konstruktiv und respektvoll aufeinander zu zugehen. Dr. Peters von der Bosch & Partner GmbH zeigte auf, wie grundsätzlich wichtig die Planung bei Windkraftprojekten ist. In diesem Prozeß gibt es einen sehr dynamischen Stand des Wirkungswissens, der kontinuierlich neue Anforderungen erzeugt! Die Errichtung einer Windenergieanlage im Wald ist Ergebnis eines umfassenden Planungs- und Genehmigungsverfahrens mit komplexen Umweltprüfungen, in denen die Auswirkungen auf die Belange des Natur- und Umweltschutzes prognostiziert und nach rechtlichen Maßstäben bewertet werden (Quelle: s. Vortrag Dr. Peters). Und eben durch einen solchen Planungsprozess hat Herr Noack-Laderick, Abteilungsleiter Genehmigungsplanung bei der UKA Cottbus Projektentwicklung GmbH & Co. KG praktisch mit seinem Vortrag geführt.

 

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3. Konferenz "Wind im Wald" (29.09.2017)

Die Podiumsdiskussion war sehr angeregt und die Diskutanten sehr aufmerksam. Es war eine gelungene und erfolgreiche Diskussion mit allen Beteiligten und Betroffenen! Vielen Dank an alle!