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Definiton BED

Der Begriff "(Bio)Energiedorf" ist eine Marke und geht über das "Dorf" hinaus, denn auch Städte, Stadtteile, Gemeinden, Gemeindeteile, Ortsteile, Dörfer haben Potentiale.
 
Das Wortteil "Bio" steht für die neuen Werte:

B = Beteiligung
I = Innovation
O = Oekologie


(Bio)Energiedorf bedeutet, wenn

Menschen einer dörflichen, gemeindlichen, städtischen Struktur sich mobilisieren, um ihre Stromversorgung zu 100 % und ihre Wärmeversorgung zu mind. 75 % auf Basis eines Energiemixes aus verfügbaren erneuerbaren Energieträgern herzustellen, regionale Innovationskerne für Erneuerbare Energien schaffen, Energieeffizienz durch Energieeinsparung im ländlichen Raum erfolgt, Beteiligung bzw. Teilhabe möglichst aller BürgerInnen an den Energieerzeugungsanlagen zur regionalen Wohlfahrtssteigerung und Mehrwertschöpfung tatsächlich erfolgt und umgesetzt wird, eine nachhaltige Landnutzungsstrategie durch Biodiversität und Mehrnutzungskonzepte durchgeführt wird (Definition Prof. Dr. Peter Heck, IFaS Institut für angewandtes Stoffstrommanagement) damit die Grundversorgung eines jeden einzelnen insbesondere unter Berücksichtigung der Rohstoffverknappung sozialverträglich gewährleistet ist und ein friedliches Leben in dieser Gemeinschaft nachhaltig für jeden bezahlbar in der Zukunft möglich ist.


Lösungsansätze
Wertvolle und nachhaltige Wege für die Zukunft entwickeln unter Berücksichtigung der Einsparung von Energie und der Energieeffizienz, der Schaffung von Wertschöpfungsketten durch Nutzung der Erneuerbaren Energien, durch Nutzung und Umsetzung der sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten zur Wiedererlangung von umfassenden funktionierenden Strukturen in wirtschaftlichen und soziogesellschaftlichen Bereichen, um insbesondere auch dem demographischen Wandel begegnen zu können, der Gestaltung eines umweltgerechten Wohnumfeldes eines jeden einzelnen unter Berücksichtigung der Rohstoffverknappung, Bewusstsein schaffen durch Bildung.

 

Ziele
Stärkung der kommunalen Verantwortung, der kommunalen Daseinsberechtigung und Daseinsvorsorge, Förderung der Solidarität und Bildung, Erhalt der Umwelt und CO2-Einsparung,
Entwicklung und Förderung der Wirtschaft, der regionalen und kommunalen Wertschöpfung insbesondere im Hinblick auf die Rohstoffverknappung und unter dem Aspekt der persönliche Teilhabe, soziale Entwicklung, Arbeits- und Ausbildungsplätze, Transparenz (Woher kommen die Rohstoffe? Wie und wo und zu welchem Kosten werden sie verarbeitet? Wie setzen sich die Preise zusammen? etc.)